Geocaching: Unterwegs im Silberbachtal

Hallo Wanderfreunde,

wir waren wieder einmal auf Geocache- und Fototour in der näheren Umgebung. Zuletzt waren wir an den Externsteinen unterwegs, sahen dort, neben den Steinen, auch einige Pilze und Eidechsen – und fanden natürlich auch den ein oder anderen Geocache.

Die Kombination aus beiden Hobbys ist dabei nur logisch. Wenn wir ohnehin vor Ort sind und die Natur genießen wollen, können wir gleichzeitig auf doppelte Schatzsuche gehen. Wunderschöne Fotos sind für uns wie Schätze, die wir gerne in Fotobüchern festhalten (oder mittlerweile auch hier im Blog) und abends, gerne mit einem leckeren Kakao oder Whisky auf der Couch lümmelnd, anschauen und uns an die besonderen Momente erinnern.

Auf Schatzsuche…

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Das Silberbachtal in Horn – Bad Meinberg ist so ein Schatz. Die Strecke, die ihr auf der Karte seht, ist der Wanderweg A5 (die Schatzkisten auf der Karte sind die Geocaches). Wie sich herausstellte, haben wir genau den richtigen Weg für unser Vorhaben gewählt. Geocaches, die einfach zu finden sind und so auch Spaß für die ganze Familie garantieren, abwechslungsreiche Wege und viel, viel Natur zum bewundern.

Einige Wege sind sehr abenteuerlich, dort solltet ihr sicher zu Fuß unterwegs sein. Kinderwagen werdet ihr dort vermutlich nicht heile entlang schieben können, speziell solche Wege sind mit zwei Beinen und Fotorucksack schon nicht so angenehm…

Aber das Schöne an der Strecke ist…

man entdeckt so viel Neues! Nachdem wir diesen unwegsamen Abschnitt hinter uns hatten, standen wir vor einer großen Wand aus Steinen, die optisch wie eine Miniaturausgabe der Externsteine wirkte. Nach einem kleinen Päuschen ging es dann auch wieder weiter. Ein bisschen die Wege hochquälen, am Etappenziel innehalten und abschalten. So haben wir uns gute 6 Stunden im Wald aufgehalten für gute 5km reine Wegstrecke.Silberbachtal, Horn, Bad Meinberg, Teutoburger Wald, Lippe, NRW, wandern, geocachen, geocaching, natur, Fotografie, Wasser
Das ist für die reine Wanderstrecke ein geschmeidiges Schneckentempo 😉 dass wir für spezielle Fotos fast eine Stunde an der gleichen Stelle standen, verraten wir lieber keinem…

An dem höchsten Punkt der Strecke (auf der Karte ganz unten zwischen den beiden Schatzkisten) fand ich dann auch endlich einen Fliegenpilz, der den Namen noch verdiente. Auf dem Weg dorthin sahen wir zwar immer mal wieder welche, jedoch scheinen Waldbewohner diese äusserst köstlich zu finden – sie sind fast immer bis zur Unkenntlichkeit angenagt und aufgefuttert. Na, wenn’s denn schmeckt… 😉

Unser Highlight an dem Tag war…

…jedoch nicht unser letzter Geocache, sondern ein kleiner Bewohner, der sich in dem Versteck versteckte (doppelt gemoppelt). Ein kleiner Feuersalamander schaute uns ganz überrascht an und wir mussten, nachdem wir ihn ausgiebig fotografiert hatten, uns ein alternatives Versteck für den Geocache suchen. Einfach den Behälter ohne Rücksicht auf Verluste wieder ins Versteck pressen, hätte dem kleinen Kerl vermutlich das Leben gekostet. So etwas wäre völlig fernab des Geocache-Grundgedankens, nämlich raus in die Natur, Dinge sehen, die man sonst nicht sehen würde und dabei im besten Fall auch noch etwas lernen. Schatzsuche im Naturkunde-Unterricht, wenn man so will 😉

Für den beginnenden Herbst haben wir uns vorgenommen, noch einmal wieder ins Silberbachtal zu fahren. Vielleicht wird es auch eine größere Tagestour und wir besuchen gleich auch noch die Externsteine. Beides sieht mit buntem Laub und dem besonderen Herbstlicht sicher wundervoll aus.

Wir halten euch auf dem Laufenden und hoffen, euch einen Tipp für ein besonderes Ausflugsziel gegeben zu haben. Weitere Informationen zum Silberbachtal findet ihr auch bei Lipperland.de.

 

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Julian Verfasst von:

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