DIY ~ Geschenke aus der Küche: Bratapfel-Marmelade

DIY ~ Geschenke aus der Küche: Bratapfel-Marmelade

30. Januar 2018 0 Von Vanessa Siemon

Hallo liebe Feinschmecker,

ein Bratapfel, der gut gefüllt mit Marzipan und Rosinen, bestreut mit knackigen Mandelsplittern, in seiner Vanillesoße nur darauf wartet von uns vernascht zu werden – das ist der Inbegriff von Gemütlichkeit, leckerem Essen und langen, schönen Winterabenden.

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Daher war für uns klar, wenn eine Marmelade ein Hygge-Gefühl vermitteln kann, dann genau diese Marmelade.

Welcher Apfel ist denn perfekt für Bratapfel?

Generell gilt für Bratäpfel, sie sollen weich werden, aber nicht zerfallen. Sie sollen süß schmecken, aber nicht zu süß, um nicht von der Füllung abzulenken. Das oft zitierte „Gesamtpaket“ soll stimmig schmecken und ein gutes Gefühl vermitteln.
Wir haben uns für kleine, nicht ganz so süße, rote Äpfel entschieden. Die Konsistenz ist bei der Marmelade nicht ganz so entscheidend, jedoch wollten wir kein Apfelmus kochen. Daher sind die kleinen, etwas festeren Äpfel perfekt dafür gewesen.
Wenn ihr noch etwas mehr „Biss“ in eurer Marmelade mögt, könnt ihr die Vorkochzeit für eure Äpfel deutlich reduzieren. Oder ihr kocht sie gar nicht – dann verrührt gleich die Äpfel mit dem Gelierzucker und den Aromen, gebt etwas Wasser/Saft/Amaretto, Zitronensaft und die Rosinen hinzu, Deckel auf den Topf und 2 Stunden durchziehen lassen.
Wenn die Zutaten so lange miteinander kuscheln dürfen, kann das für den Geschmack nur gut sein. Oder? 😉

Viel Spaß beim Nachkochen!

 

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Autor:
Zutaten
  • 50g Rosinen
  • 4 EL Amaretto (oder Apfelsaft)
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1,2kg Äpfel (ungeschält gewogen)
  • 500g Gelierzucker 2:1
  • 40g gehackte Mandeln, leicht geröstet
  • eine Prise Salz
  • 2 TL Zimt, gerne auch mehr
  • 1 EL Vanillepaste oder Vanilleextrakt
Zubereitung
  1. Die Rosinen in etwas Amaretto (Alternativ Apfelsaft) einweichen. Wer keine großen Rosinenstücke mag, kann sie vorher auch kleinschneiden.
  2. Die Äpfel vierteln und vom Kerngehäuse befreien, in kleine, feine Stücke schneiden oder reiben.
  3. Mit etwas Wasser und dem Zitronensaft ca. 10 Minuten bei geschlossenem Deckel weich köcheln lassen. Nehmt einen hohen Topf, die Marmelade kocht so später nicht so schnell über)
  4. Die gehackten Mandeln in einer beschichteten Pfanne ohne Fett anrösten, bis sie etwas Farbe angenommen haben und duften.
  5. Die Weckgläser mit heissem Wasser füllen.
  6. Dann den Amaretto zu den Äpfeln geben, mit einer Prise Salz, dem Zimt und der Vanillepaste würzen.
  7. Den Gelierzucker gründlich unterrühren und aufkochen lassen.
  8. Minuten sprudelnd kochen lassen. Passt dabei bitte auf, die Marmelade sollte nicht überkochen, bzw. aus dem Topf spritzen.
  9. Gelierprobe: einen kleinen Kleks Marmelade auf eine Untertasse geben, in den Kühlschrank stellen. Wird die Marmelade fester, ist sie gut.
  10. Das Wasser aus den Gläsern gießen (auffangen, könnt ihr entweder zum spülen, oder zum Blumengießen nutzen), die Marmelade vorsichtig einfüllen, verschließen und für 10 Minuten auf den Kopf stellen. So entsteht ein Vakuum, welches eure Marmelade haltbar macht. Nach den 10 Minuten umdrehen und auskühlen lassen.
  11. Statt Amaretto kann auch Rum verwendet werden.