Geocaching: Zwischen Lerchensporn und Bärenkopf auf Dosensuche

Die Geocaching-Saison ist eröffnet!

Noch vor zwei Jahren habe ich Geocacher für ein seltsames Volk gehalten, welches mit moderner Technik im Wald umherschleicht und versteckte Hinweise, Gegenstände oder Sonstiges sucht. Nur was für Freaks. Unwissenheit sorgte dabei für die größten Vorurteile. 😉

Mittlerweile, vor allem Dank Julian, bin ich es mittlerweile, die immer wieder quängelt, endlich wieder auf „Schatzsuche“ zu gehen. Meine neue Heimat OWL bietet dafür natürlich eine ganz andere Kulisse, als meine alte Heimat, die Großstadt im Pott.
Viel Natur, viele Wanderwege, viele Motive für tolle Fotos – und all das kann man hier in OWL (Ostwestfalen-Lippe) perfekt mit dem Geocachen verbinden. Oft finden sich ganze Geocache-Routen parallel zu Wanderwegen, das steigert die Motivation ungemein, immer noch ein Stückchen weiter zu gehen. Macht wirklich süchtig! 😉
Ihr steht an eurem ersten Fund, freut euch dieses Rätsel gelöst zu haben und euer GPS-Gerät zeigt in 200-300 Metern den nächsten möglichen Fund an. Wer würde da einpacken und nach Hause gehen? Eben, kaum einer!

Und dann kam der Bärenkopf…

So ging es uns auch, als wir die „Bärenkopfrunde“ in Kalletal ablaufen wollten. Eine Wanderrunde, die von Lipperland.de mit rund 10 Kilometern angegeben wird und durch besondere Höhenunterschiede für den ein oder anderen erst einmal abschreckend wirkt. Die Anstiege sind auch nicht zu verachten – irgendwie muss man ja von 175m über Normalnull (NN) auf knapp 290m kommen und wieder zurück.

Unser Vorteil war, wir sind nicht die gesamte Runde gegangen und haben uns dadurch ein bisschen des Auf und Abs gespart. Ja, auch als Geocacher wird man manchmal etwas faul 😉
Die Geocacherunde um den Bärenkopf herum ist kürzer, orientiert sich jedoch an den offiziellen Wanderwegen. Da wir uns in Naturschutzgebieten befinden, ist dies auch zwingend notwendig – ihr müsst die Wege nur minimal verlassen und zerstört dabei nicht die Natur!

Aktuell war es besonders schön, da rund um den Bärenkopf der Lerchensporn blüht. Klar, wir hatten unsere Kameras dabei und konnten so sehr geschickt den steilen Anstieg mit vieeeelen kleinen Pausen meistern. Ein paar Impressionen seht ihr hier:

Fazit der Geocache-Tour:

Für uns war es ein sehr angenehmer Vormittag. Die Runde haben wir, mit vielen Fotopausen, in 4 Stunden gelaufen. Für Familien mit Nachwuchscacher eignet sich die Runde ebenfalls – die Dosen sind, bis auf wenige Ausnahmen, auch mit geringerer Körpergröße zu erreichen. Generell empfielt es sich jedoch, jemanden mit langen Armen dabei zu haben, sonst endet die Runde bereits am Start (ich wäre da auch nicht alleine ran gekommen…).

Die Bärenkopfrunde gehört zu den Premiumcaches. Das machen die Urheber der Runden meist nicht, um die „Kostenlos-Cacher“ zu ärgern, sondern um ihre Runden und Dosen zu schützen. Vandalen und sonstige Strolche hält es oft schon fern, wenn sie erst einen Beitrag zahlen müssen, um ihr Objekt der Zerstörung lokalisieren zu können. Da auch immer nur einer in der Familie für den Premiumaccount zahlen muss und alle anderen ihn mitnutzen können, ist der Beitrag relativ überschaubar, denke ich.

Die Caches der Bärenkopfrunde inkl. einer hübschen Bonusbox:
Bärenkopf 1, Bärenkopf 2, Bärenkopf 3, Bärenkopf 4, Bärenkopf 5, Bärenkopf 6, Bärenkopf 7, Bärenkopf 8, Bärenkopf 9, Bärenkopf 10, Bärenkopf 11, Bärenkopf 12, Bärenkopf 13 und Bärenkopf Bonus

 

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Kreatives Chaosköpfchen. Kocht, backt, grillt, häkelt, strickt, malt, liest, probiert und genießt gerne und oft. Ein Tag ohne Bücher und Kaffee ist kein guter Tag... ;-)

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