Rezept: Puffreisschokolade – Low Carb

Rezept: Puffreisschokolade – Low Carb

20. März 2019 1 Von Vanessa

Ist Puffreisschokolade, auch bekannt unter dem Namen Nippon, für Dich auch eine Kindheitserinnerung?

Bei uns gab es diese kleinen Happen oft (zum Leidwesen des Hüftspecks) und zahlreich. Sie sind aber auch lecker – schokoladig, knusprig aber nicht zu hart, schmecken ein wenig getreidig – und wenn man sie nicht schnell genug in den Mund gesteckt hat, waren die Finger schokoladenbeschmiert. Sehr verräterisch 😉

Aber Puffreisschokolade ist so ungesund…

Da mein Mann und ich auf Industriezucker verzichten, dieser aber (natürlich, schmeckt ja!) reichlich in dem fertigen Produkt steckt, musste ich mir eine Alternative ausdenken.
Das ist in unserer alternativen Ernährungsform oft so. Ein Gericht oder ein Rezept, welches ich besonders mag, verändere ich, bis es passt. Die schlechten Zutaten ersetze ich durch bessere und genieße bewusst.

Die Puffreisschokolade heisst nur noch so, in meinem Rezept steckt kein gepuffter Reis, sondern gepuffter Quinoa.

Quinoa?

Quinoa wird auch als Inka-Superfood oder Inka-Reis bezeichnet. Er kann zubereitet werden wie Reis, ist aber kein Reis. Quinoa ist sehr eiweißreich und die enthaltenen Kohlenhydrate sind komplex, d.h. Sie werden langsam verstoffwechselt und lösen keine Heisshungerattacken wie einfache Kohlenhydrate aus. Glutenfrei ist Quinoa ebenfalls, dazu reich an Aminosäuren, Ballaststoffen und mehrfach ungesättigten Fettsäuren.

Ganz schön viel Gesundheit im ungesunden Naschzeug, oder? 😉

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Aber Schokolade ist doch weiterhin ungesund…

Richtig, deswegen nehme ich dafür auch eine Alternative, die besser zu unserer Ernährung passt. Ich verwende die weiße Schokolade von Frankonia. Diese kommt ohne Industriezucker aus, wird dafür mit Maltit gesüßt. Bei diesem Zuckerersatzstoff musst Du ein wenig aufpassen, er wirkt in größeren Mengen (oder, wenn man es nicht gewohnt ist) abführend.

Also Butter bei die Fische, wie mach ich jetzt Puffreissschokoladenersatzleckerchen?

Ganz easy. Du schmilzt die Tafel Schokolade (80g) im Wasserbad und rührst anschließend 35g gepufften Quinoa unter.
Die Masse streichst Du, je nach Wunschdicke, auf ein Stück Backpapier. Du kannst sie auch in kleine Pralinenförmchen geben, wenn Du magst.
(Als Tipp: manchmal gebe ich grobes Salz auf die Masse. Das Salz ist ein wunderbarer Kontrast zum süßen Naschzeug und hebt den süßen Geschmack noch etwas besser hervor)
Ich mag sie gerne sehr dünn und schneide oder breche sie nach dem Erkalten in Stücke.
Schneller kühlt sie ab, wenn Du sie kurz ins Gefrierfach gibst.
Wenn beim Schneiden Krümel oder Bruch zurückbleiben, kannst Du diese auch mit in Dein selbstgemachtes Knuspermüsliselbstgemachtes Knuspermüsli mischen. Das Rezept dafür habe ich Dir bereits vorgestellt.

Das ist alles!

Anmerkung: Ich weiß, die Puffreisschokolade wird ursprünglich mit dunkler Schokolade hergestellt. Frankonia bietet ebenfalls Vollmilchschokolade und Zartbitterschokolade an, die aber leider mit Haselnussmark versetzt wird. Damit bin ich als Nussallergiker raus und muss auf die weiße Schokolade zurückgreifen. Diese schmeckt aber auch pur sehr, sehr lecker und schmilzt hervorragend im Mund.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim austesten, welche Schokolade Dir in diesem Rezept am besten schmeckt.

 


Transparenz:
In meinem Beitrag nenne ich Hersteller, Bezugsquellen und Markennamen. Ich habe mir die Produkte selbst gekauft und  ich werde nicht von den jeweiligen Unternehmen bezahlt, ihre Produkte vorzustellen.
Ich stelle sie Dir vor, weil sie mich überzeugt haben und ich diese Erfahrung weitergeben möchte.