Rezept: Spaghetti in cremiger Safransoße (mit LowCarb-Variante)

Rezept: Spaghetti in cremiger Safransoße (mit LowCarb-Variante)

5. August 2018 0 Von Vanessa Siemon

Hallo liebe Feinschmecker,

heute gibt es ein ganz besonderes Leckerschmecker, nämlich Nudeln in Safransoße. Der Geschmack von Safran ist sehr eigen und lässt sich schwer beschreiben – und allein durch den Preis verwenden wir ihn nicht täglich! Eindeutig eine besondere Zutat für ein leckeres Rezept. 😉

Bis auf den Safran werden auch relativ simple, leicht erhältliche Zutaten verwendet, die ihr natürlich nach Belieben wieder abwandeln könnt. Ob ihr Pute oder Huhn nehmt, Rinderbrühe statt Gemüsebrühe, Nudeln durch Reis ersetzt oder das cremige Huhn ohne Beilagen esst – alles ist denkbar. Gut könnte ich mir auch eine fruchtige Komponente darin vorstellen, Mandarinen oder Orangen beispielsweise.

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Moment, ihr esst Nudeln?

Ja, gelegentlich. Normalerweise ernähren wir uns nach dem Lowcarb-Prinzip und vermeiden leere Kohlenhydrate. Für uns haben wir einen Kompromiss gefunden – entweder essen wir normale Nudeln und achten den restlichen Tag darauf, uns wieder im Rahmen unseres Konzepts zu ernähren, oder wir greifen zu „Alternativen“, wie Dinkelvollkorn- oder Linsennudeln.
Nudeln schmecken herrlich, jedoch merken wir direkt, wie „voll“ und energielos wir uns nach dem Essen fühlen. Wenn man lange Zeit wirklich konsequent auf Kohlenhydrate verzichtet, merkt man erst einmal bewusst, wie müde und träge man nach einer kohlenhydrathaltigen Mahlzeit wird. Das planen wir bewusst mit ein – die Nudeln essen wir also nicht, wenn wir danach noch längere Strecken mit dem Auto fahren oder uns wirklich konzentrieren müssen. Quasi ein Sonntagsmenü 😉

Alternative fürs Lowcarb-Menü:

Ja, auch das ist möglich, sogar sehr simpel! Ihr braucht nicht zwangsläufig Mehl, um eine sämige Soße zu zaubern. Entweder reduziert ihr die Flüssigkeitsmenge (Brühe), oder ihr kocht die Soße einfach länger ein, bis sie die gewünschte Konsistenz erreicht hat. Alternativ könnt ihr sie auch vorsichtig mit einer kleinen Menge Johannisbrotkernmehl oder Guarkernmehl binden.
Die Nudeln könnt ihr entweder durch kohlenhydratarme Varianten ersetzen (Linsennudeln – diese haben gute Kohlenhydrate. Oder Konjaknudeln, da haben wir jedoch keine Erfahrungswerte). „Zudeln“, also Nudeln aus Zucchini, könnte ich mir dazu auch vorstellen. Hierbei müsst ihr allerdings ein wenig aufpassen, Zucchininudeln verwässern gerne mal Soßen und Gerichte.
Denkbar wäre die Cremepute auch zu Reis. Diesen könnt ihr durch geraspelten Blumenkohl ersetzen, der in der Pfanne mit etwas Butter angebraten wird. Klingt ungewöhnlich, schmeckt aber auch und sogar Blumenkohlhasser kann man damit „überlisten“, da der typische Kohlgeschmack sehr dezent ist nach der Verarbeitung.

Einfachste Alternative: Ohne Beilagen pur genießen.

Egal wie – lasst es euch schmecken!

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Rezept: Spaghetti in cremiger Safransoße
 
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Zutaten
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
  • 1 Zwiebel(n), in kleine Würfel geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen (Alternativ gemahlenen Knoblauch)
  • 400 g Putenbrust, geschnetzelt
  • Öl zum anbraten
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Prise Safran
  • 2 EL Mehl
  • 400 ml Sahne
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • ½ TL Paprikapulver, edelsüß
  • ½ Bund Petersilie, kleingezupft
  • 350 g Nudeln (Spaghetti)
  • etwas Zimt
Zubereitung
  1. Putenbrust waschen, in kleine Stückchen schneiden. Mit Paprikapulver und etwas Öl marinieren, durchziehen lassen.
  2. Putenfleisch anbraten, Zwiebelwürfel und Knoblauch dazu geben, alles etwas Farbe annehmen lassen.
  3. Fleisch und Zwiebelwürfel mit Mehl bestäuben, kurz anschwitzen lassen, dann mit Sahne und Brühe ablöschen. Gut rühren, um Klümpchen zu vermeiden!
  4. Mit Zimt, Salz, Pfeffer abschmecken. Safran dazu geben, die in Ringe geschnittenen Frühlingszwiebeln dazu geben, einköcheln lassen.
  5. Währenddessen die Nudeln al dente kochen.
  6. Nudeln abgießen, in die Soße geben, mit kleingezupfter Petersilie bestreuen und servieren.
  7. Guten Appetit! 🙂