Weihnachtsbäckerei: Kokosmakronen – extra saftig

Weihnachtsbäckerei: Kokosmakronen – extra saftig

6. Dezember 2018 1 Von Vanessa Siemon

Hallo liebe Feinschmecker,

heute gibt es das nächste feine Backrezept, denn.. was fehlte noch in unserem kleinen Backbuch? Richtig, die Kokosmakronen 😉
Bevor Julian mir dieses Jahr wieder in den Ohren liegt, ich hätte seine Kokosmakronen vergessen, habe ich sie jetzt schnell noch gebacken.
Das Rezept ergänzt sich auch prima mit den Engelsaugen – für die braucht ihr das Eigelb, für die Makronen das Eiweiß.

Aber Kokosmakronen sind oft so trocken…

Kokosmakronen sind bei uns immer etwas heikel. Ich esse sie selbst gar nicht, da mein Hals wahnsinnig kratzt wenn ich Kokosraspeln in größeren Mengen esse. Ich persönlich mag auch eher festes, knuspriges Gebäck – für meinen lieben Mann kanns hingegen gar nicht softig und weich genug sein.
In den Vorjahren habe ich ihn daher ungewollt oft mit zu trockenen Kokosmakronen gequält 😉 aber dieses Jahr haben wir endlich ein Rezept gefunden, welches optimale Saftigkeit versprach. Und auch hielt.

Und meist sind die Kokosmakronen auch viel zu süß!

Reduziert bitte im Rezept nicht weiter die Zuckermenge! Ich mache dies fast immer, weil mir fast alle Rezepte selbst zu süß sind. Bei unserem Rezept habe ich bereits die Zuckermenge von 150g auf 100g reduziert. Es reicht völlig aus, jedoch könnte bei weniger Zucker die Klebkraft nachlassen und dann habt ihr unfreiwillig Granola fürs Müsli gezaubert. 😉

Viel Spaß beim Nachbacken!

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Weihnachtsbäckerei: Kokosmakronen - extra saftig
 
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Zutaten
  • 200g Kokosraspeln
  • 60g Quark
  • 100g Puderzucker
  • 4 Eiweiß
  • eine Prise Salz
  • ein Röhrchen Bittermandelaroma
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • optional: Oblaten in gewünschter Größe
  • Für Naschkatzen: etwas Kuvertüre
Zubereitung
  1. Für einen intensiveren Geschmack, habe ich die Kokosraspeln leicht angeröstet. Da der Backofen gerade noch ausreichend Wärme hatte, habe ich die Raspeln aufs Backblech gegeben, 5 Minuten anrösten lassen, einmal durchgerührt und nochmal 5 Minuten rösten lassen. Danach habe ich sie direkt vom Blech genommen,
  2. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Den Puderzucker anschließend langsam einrieseln lassen und weiterschlagen. Ihr erhaltet eine Creme, die wie die Füllung von Schaumküssen aussieht.
  3. Rührt nun vorsichtig den Quark unter und verteilt das Bittermandelaroma gleichmäßig. Mögt ihr dieses Aroma nicht, lasst es einfach weg, oder ersetzt es durch ein anderes.
  4. Hebt nun die Kokosraspeln in mehreren Schritten unter.
  5. Formt entweder mit zwei Löffel kleine Nocken, oder formt kleine Kügelchen mit leicht angefeuchteten Fingern. Meine Makronen sind ungefähr Walnussgroß.
  6. Setzt die Makronen auf ein mit Backpapier belegtes Blech (wenn ihr Oblaten mögt, setzt die Makronen auf die Oblaten und diese dann aufs Blech) und backt sie 10 Minuten bei 170° Umluft
  7. Für Naschkatzen: Etwas Kuvertüre schmelzen und über den ausgekühlten Makronen verteilen.